Automatisches Scannen aktivieren oder deaktivieren

In diesem Dokument erfahren Sie, wie Sie das automatische Scannen aktivieren und deaktivieren.

Artefaktanalyse bietet über die Container Scanning API automatisiertes Scannen auf Sicherheitslücken für Container-Images in Artifact Registry. Plattformadministratoren und Anwendungsentwickler können die Scanergebnisse verwenden, um Risiken für ihre Softwarelieferkette zu identifizieren und zu minimieren.

Standardmäßig scannt Artefaktanalyse alle unterstützten Pakettypen in Ihrem Projekt, wenn Sie die Container Scanning API aktivieren. Um Kosten zu senken und falsch positive Meldungen in den Scanergebnissen zu reduzieren, können Sie das Scannen für einzelne Repositories deaktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter Scaneinstellungen für ein einzelnes Repository steuern.

Preisinformationen finden Sie auf der Preisseite.

Beschränkungen

Das Scannen wird in virtuellen Artifact Registry-Repositories nicht unterstützt.

Container Scanning API aktivieren

Sie können die Container Scanning API für ein vorhandenes Projekt aktivieren oder ein neues Projekt erstellen und anschließend die API aktivieren. Wenn Sie die Container Scanning API aktivieren, wird auch die Container Analysis API für das Speichern und Abrufen von Metadaten aktiviert.

So aktivieren Sie das Scannen auf Sicherheitslücken für Ihr Projekt in Artifact Registry:

Öffnen Sie in der Google Cloud Console die Seite Zugriff auf API aktivieren:

Container Scanning API aktivieren

Scaneinstellungen für ein einzelnes Repository steuern

In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie die Scaneinstellungen für einzelne Repositories steuern. Diese Funktion wird nur in Artifact Registry unterstützt.

Standardmäßig wird durch Aktivieren der Container Scanning API das Scannen für alle Images aktiviert, die Sie in Standard- und Remote-Docker-Repositories in Artifact Registry übertragen. Die folgenden Repository-Formate unterstützen ebenfalls das automatische Scannen. Das Scannen ist jedoch standardmäßig deaktiviert und muss manuell aktiviert werden:

  • Maven
  • npm
  • Python

Das Scannen mit Artefaktanalyse liefert umfassende Informationen zu potenziellen Bedrohungen für Ihre Softwarelieferkette. Bei Bedarf können Sie das Scannen auch für einzelne Repositories deaktivieren.

Sie können das Scannen für Repositories deaktivieren, um:

  • Ihre Scankosten in einem Projekt zu verwalten. Sie müssen das Scannen nicht für ein ganzes Projekt deaktivieren oder ein neues Projekt erstellen, um Repositories zu isolieren.
  • Die Anzahl der Ergebnisse zu Sicherheitslücken zu reduzieren. Sie können sich auf die Behebung von Sicherheitslücken in bestimmten Repositories konzentrieren.

So ändern Sie die Scaneinstellungen für vorhandene Artifact Registry-Repositories:

Console

  1. Öffnen Sie in der Google Cloud console die Seite Repositories.

    Zur Seite „Repositories“

  2. Wählen Sie in der Repository-Liste das Repository aus und klicken Sie auf Repository bearbeiten.

  3. Aktivieren oder deaktivieren Sie das Scannen auf Sicherheitslücken.

  4. Klicken Sie auf